Shaolin Kultur Zentrum Bielefeld
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Qi Gong

Qi Gong ist ein Oberbegriff für viele Meditations- und Atemtechniken. Ihre Wurzeln liegen in der fünftausend Jahre alten chinesischen Geheimwissenschaft und Geisteskultur. Qi Gong bezieht sich auf die ganzheitliche Entwicklung von Körper, Geist und Seele des Menschen. Es ist eine Übung, die unsere Lebensenergie, das Qi, besser fließen läßt, Krankheiten vorbeugt und heilt, Vitalität und ein langes Leben fördert sowie innere Weisheit mit sich bringt, und damit innere Ruhe.

Die Stile des Qi Gong:

Im Laufe der Jahrhunderte haben sich im Qi Gong viele hundert verschiedene Stile gebildet. Da eine ausführliche Erläuterung jedes Stils daher fast unmöglich ist, sollen hier nur einige der bekanntesten Beispiele genannt werden:

Baduanjin (8 Brokate)
Baihe Qi Gong (Weißer Kranich Qi Gong)
Chanmi Qi Gong (geheimes Chan Qi Gong)
Jingluo Qi Gong (Meridian Qi Gong)
Shaolin Neigong (innere Übung im Shaolin)

Taiji Qi Gong (Taiji Qi Gong)
Tiebushan (Eisenhemd Qi Gong)
Waiqi Liaofa (medizinisches Qi Gong)
Wuqinxi (5 Tierformen des Huo Tou)
Xisuijing (Knochenmarkwäsche)

Qi Gong und die Kampfkünste

Das Qi Gong mit seinen Atemübungen, seiner Bewegungsschulung, seinem mentalen Training und der Meditation bilden einen wesentlichen Teil der chinesischen Kampfkünste. Die Übungsmethoden des Qi Gong, die seit Jahrtausenden existieren bilden je nach Stil ein in sich geschlossenes System. Von den heute existierenden mehreren hundert bis tausend Stilen stehen etliche in direkter Verbindung zu den Kampfkünsten.

 

Qi Gong ist neben der Akupunktur und der Heilkräuterlehre ein bedeutender Bereich der traditionellen chinesischen Medizin. Es fördert die Gesundheit durch sanfte Bewegungen verbunden mit Atem-, Konzentrations- und Meditationsübungen. Damit wird eine Stärkung und Harmonisierung des Chi erreicht. In China gilt das Chi als die Ursprungskraft, welche sämtliche körperlichen und mentalen Funktionen in Gang bringt und hält. Seine Qualität beeinflußt das Wohlbefinden; Störungen sind für das Auftreten von Krankheiten verantwortlich.

Qi Gong Übungen haben eine lange Tradition, so sind z.B. aus der Han-Dynastie Seidenbilder überliefert, die entsprechende Formen zeigen. Der Begriff "Qi Gong" wurde erstmalig vom Daoisten Xu Xun während der Jin-Dynastie benutzt.

Der Unterricht beinhaltet Übungen des "weichen" und "harten" Qi Gongs. Durch die weiche Form kann das Chi besser in den Meridianen fließen, während der harte Stil die Beeinflussung des Chi's im Vordergrund hat, d.h. man lernt, die Energie an bestimmte Körperregionen zu schicken und dort zu sammeln. 

 

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